Battlefield Hardline – Ersteindruck aus der Open Beta

Battlefield Hardline – Ersteindruck aus der Open Beta

Masterweit Ersteindruck, Textbeitrag 8. Februar 2015 Comments

HeaderHardline heißt der neue Ableger der Battlefield Reihe und er kommt gleich im brandneuen Polizeisetting daher. Gibt es aber Neuerungen? Oder ist der neue nur ein Abklatsch der letzten beiden Teile? Hier ist mein Betatest zu Battlefield: Hardline.

Nachdem wir ja schon zur E3 in den Genuss der Closed Beta gekommen sind, gab es nun, Anfang Februar, für alle Interessierten 5 Tage Zeit um in 3 Spielmodi einzutauchen. Diese da wären Überfall, Hotwire und der Klassiker Eroberung. Letzterer macht wie schon immer wieder unglaublich Spaß. Das liegt auch daran, dass Visceral Games und DICE offenbar an der Spielgeschwindigkeit geschraubt haben. Hardline spielt sich schneller als sein Vorgänger und wirkt was die Steuerung angeht nicht so panzerig wie Battlefield 4. Das Aiming geht nun deutlich schneller von der Hand, unser Charakter sprintet schneller und die Empfindlichkeit ist ohnehin einstellbar.

Tatsächlich erinnert mich das eher an Call of Duty als an Battlefield. Und da ich Call of Duty nicht sonderlich mag, hat es mich umso mehr überrascht, dass Game- und Gunplay so gut funktionieren. Battlefield Hardline macht sogar ordentlich Laune!
Und das liegt nicht zuletzt auch an der nun vorhandenen Motivation, die ich so in einem Multiplayer noch nie hatte. Als Cop die Verbrecher vom Autos klauen stoppen (Hotwire), sie am Bankraub hindern (Überfall), oder umgekehrt den Cops als Gangster eins auszuwischen motiviert mich mehr als ein 08/15 China gegen Russland Spiel in BF4.

Was die Präsentation angeht hat sich auch einiges verändert. So sieht Hardline zumindest in der Open Beta deutlich besser aus als sein Vorgänger, die Ladebildschirme sind wesentlich lebendiger und kleinere Verbesserungen am Wagenhandling oder neue Animationen wurden implementiert.

Play Station 4

Von mir angespielt: Die PS4-Version.

Die üblichen Klassen bleiben natürlich. Dazu kommt jedoch ein neues Upgrade-System: Man muss man sich neue Waffen nun von im Spiel gesammelten Geld kaufen.Das kommt allerdings bei normalen Waffen relativ zügig zusammen und ermöglicht es einem auch ohne gut zu spielen gute Waffen kaufen zu können – denn Rang und XP-Anzahl hängen jetzt nicht mehr aktiv mit den Upgrades zusammen.

Battlefield: Hardline macht einen guten Eindruck. Der Schuster DICE bleibt bei seinen Leisten und verwendet immer etwas weitläufigere Maps und stellt uns erneut 4 Klassen, neue Fahrzeuge und neue Karten zur Verfügung.
Alles in allem macht das Battlefield: Hardline zu einem vielversprechenden Shooter, mit der Betonung auf „versprechenden“. Ich klopfe lieber dreimal auf Holz bevor ich sage, dass das Ding geil wird. Aber insgeheim hoffe ich darauf.

 

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