Besiuk’s All Time Favorites – Teil 2 (GBA)

Besiuk’s All Time Favorites – Teil 2 (GBA)

Besiuk All Time Favorites, Textbeitrag 13. März 2015 Comments

Der GameBoy Advance ist meiner Meinung nach ein Handheld, der zur seinen “Lebzeiten” viel zu wenig Liebe bekommen hatte! Die vielen Spiele die ich dem Ding spielen durfte, waren zwar großartig, haben sich jedoch teilweise miserabel verkauft und wurden von Pokemon zu Unrecht überschattet! Hier fünf (Geheim-)Tipps, die jeder mal nachholen sollte!

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Wenn der GBA etwas konnte, dann Action Adventures! Vorallem SSII! Es bietet zwar mit seiner “Rette die Prinzessin”-Story keine erzählerische Tiefe, dafür aber ein sehr spaßiges Kampfsystem. Das funktioniert im Singleplayer schon unheimlich gut, wird aber durch den CoOp mit bis zu vier Spielern übers Linkkabel einfach perfekt. Wir haben die Auswahl zwischen acht spielbaren Klassen, die sich anfangs kaum von einander unterscheiden, im späteren Verlauf aber (je nach Skillung) unterschiedlicher nicht sein könnten. Eine Kampagne mehrmals hintereinander durchzuspielen, hat noch nie so viel Spaß gemacht! Alleine das Ausprobieren der verschieden Klassenkombinationen ist ein Meta-Game an sich.

Es gibt zwar mithilfe eines Bugs die Möglichkeit Items bzw. Geld zu klonen und somit den ganzen Spielverlauf um einiges einfacher zu machen (was nach mehreren Durchgängen eine legitime Option wäre), trotzdem empfehle ich jedes mal die ~20h durchzuziehen und es einfach zu genießen!

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talesofphantasiabannerDie „Tales of“-Reihe bietet uns alle paar Jahre, mit jedem neuen Ableger, eine JRPG-Perle, die man eigentlich nicht auslassen dürfte. Tales of Phantasia ist eine dieser Perlen, die für den SNES erschien und einen verbesserten Port für den GBA erhielt. Da das Original heute so gut wie unmöglich zu bekommen ist, ist ToP in DIESER Liste gelandet.

Zur Story möchte ich fast schon garnichts sagen, denn jeder Happen der gespoilert wird, ist eine Erfahrung die man lieber selbst erleben sollte! Ich sage nur Zeitreisen! Es gibt sonst noch zwei Dinge die man unbedingt erwähnen muss: Zuerst das Kampfsystem. Gesteuert wird der Hauptcharakter Cress in einer 2D Sidescroll-Perspektive und führt die eingegebenen Kommandos nacheinander aus. Den Rest der Party kann man entweder der KI überlassen oder man steuert sie selbst, wobei die Start-Taste nach dem ersten Durchspielen wahrscheinlich den Geist aufgibt, da ohne alle fünf Sekunden zu pausieren, es nicht möglich ist die ganze Truppe zu kontrollieren. Der zweite und noch wichtigere Punkt: Sprachausgabe! Sowohl in der SNES als auch in der GBA-Version sind sowohl die Kämpfe als auch einige der Zwischensequenzen vertont! Musik ist eine Sache, aber Stimmen? Soweit ich weiß ist das einmalig!

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advancewars2bannerKrieg… Krieg bleibt immer gleich. Der Introsatz von Fallout ist nicht um sonst eins der bekanntesten Videospielzitate aller Zeiten. Bei Advance Wars ist der Krieg aber was besonderes, bzw. eher besonders clever umgesetzt. Wie bei den Vorgängern auf dem Game Boy oder auch dem NES, steuern wir hier in einem rundenbasierten Kampf Boden-, Luft- und Wassereinheiten, die sich in einem erweiterten Stein-Schere-Papier-System mit den feindlichen Streitkräften messen. Währenddessen müssen auch noch Fabriken und Basen eingenommen werden, um die eigene Einheitenproduktion zu unterstützen. Diese eignen sich auch super als Deckung für die eigenen Truppen, wenn gerade keine Wälder oder Gebirge zur Verfügung stehen.

Spielbar sind fünf verschiedene Fraktionen, die sich zwar sehr ähneln, aber durch die Möglichkeit vor dem Kampf einen General auszuwählen, lassen sich die Armeen nach Belieben auf eine Truppengattung oder eine bestimmte Strategie spezialisieren. Der Mehrspieler ist sehr balanciert und macht für zwischendurch unglaublich viel Spaß, der Kern des Spiels bleibt jedoch der bockschwere Singleplayer. Es gab selten ein Spiel an dem ich mir so die Zähne ausgebissen habe!

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finalfantasytacticsadvancebannerVon einer Taktikperle zur nächsten! FFTA war mein persönlicher Einstieg in das Final Fantasy Universum und darum wird es immer einer meiner Favoriten bleiben. Wie auch bei Advance Wars steuern wir abwechselnd mit dem Gegner unsere Einheiten und müssen Geländeeingeschaften nutzen um der feindlichen Truppe immer einen Schritt voraus zu sein. Hier sind es aber keine Armeen, sondern einzelne Charaktere die in die FF-Typischen Jobs schlüpfen. Krieger, Paladin, Weiß-, Schwarz-, Rot-, Blau-, Zeitmagier, Dragoon, Ninja, Schütze und viele viele mehr. So gut wie jede Klasse die man aus Final Fantasy kennt ist vertreten. Zusätzlich gibt es das seit FF5 eingeführte Cross-Class-Ability-System wodurch z.B. ein Weisser Mönch die Sprünge des Dragoons verwenden kann (vorausgesetzt er hat diese als Dragoon schon gelernt).

Zur Story: Wir spielen Marche, einen Jungen aus der „echten“ Welt der mit einigen Freunden ein Buch zu Final Fantasy findet und in Ivalice – der Welt aus FF12 – landet. Dort sind die aus diesem Realm bekannte Rassen wie Moogle, Nu Mou, Viera und Bangaa vertreten. Er verbündet sich mit einem Mogry namens Montblanc, tritt dessen Clan bei und findet sich langsam in der Welt zurecht. Bis plötzlich noch mehr Leute aus der realen Welt auftauchen. Was danach passiert, verrate ich nicht! Selbst spielen! Los!

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Beim letzten Titel ist mir die Entscheidung sehr schwer gefallen! Harvest Moon, Mario und Luigi: Superstar Saga, Metroid Fusion und Yu-Gi-Oh Championship 2004 haben mir die Entscheidung nicht leicht gemacht. Am Ende ist aber Castlevania: Aria of Sorrow der Titel, der auf dieser Liste stehen MUSS. Es ist ein Castlevania, welches alles richtig macht. Das Schloß ist riesig und vorallem sehr abwechslungsreich. Das Gegnerdesign bietet sowohl die klassischen Monster wie Zombies und Skelette, als auch komplett neue, wie z.B nur durch Zeit-Anhalten sichtbare Viecher.

Es gibt etliche Items, Rüstungen, etc. Was AoS aber besonders macht sind die Seelen. Der Protagonist Soma Cruz absorbiert nach dem Töten der Feinde deren Seelen und somit ihre Fähigkeiten. Da bis auf zwei Bosse jeder Gegner eine Seele fallen lassen kann, und manche nur durch Benutzung anderer Seelen, wird dieses Castlevania zu einer Sammelorgie. 110 Seelen an der Zahl! Wir wissen es doch alle, wenn man einmal damit anfängt, gibt es kein Zurück mehr… Dazu noch die intuitive Steuerung, die für den GBA wunderschöne Grafik und der Soundtrack. Ein Muss!

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Die GBA-Bibliothek ist voller Schätze und es fällt mir echt nicht leicht, so viele Titel auszulassen. Aber was muss, das muss. Das waren die fünf Games, die für mich nicht wegzudenken sind. Als nächstes Folgt die Xbox!


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