E³ – Umgang mit Ankündigungen

E³ – Umgang mit Ankündigungen

Dima Blog, Textbeitrag 6. Juni 2015 Comments

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Die E3 2015 steht vor der Tür. Zeit der vielen Trailer, Ankündigungen und leeren Versprechen. Schon Wochen zuvor beginnen Publisher wie Bethesda Spiele anzukündigen, welche Sie auf der E3 in wenigen Tagen präsentieren. Doch in der Geschichte der E3 haben viele dort gezeigten Titel, nicht die Erwartungen der Fans, oder denen die welche sein wollten, erfüllt. Sei es die im Endprodukt heruntergeschraubte Grafik, nicht eingehaltene Features, zu enger Terminplan welcher die Veröffentlichung eines unfertigen Produktes erzwingt. Oder im Gegenteil – das Spiel wird so oft verschoben, dass es in Vergessenheit gerät.

Trailer – Ein Trailer dient dazu ein Spiel, Charaktere oder Spielelemente vorzustellen. Es dafür ausgelegt das Gezeigt so gut wie möglich darzustellen. Wenn ein Trailer in der Ecke „in-game footage“ stehen hat, bedeutet es nicht, dass dieser „in-game footage“ nicht eine Schönheitskorrektur durchlaufen hat.

WatchDogs sah in der 2012 Demo um einiges besser aus als das fertige Spiel zwei Jahre Später.

Gameplay – Auch hier sollte man skeptisch gegenüber dem Material sein. Die Grafik könnte im Entwicklungsprozess aus verschiedenen Gründen heruntergeschraubt werden. Wenn die Veröffentlichung nicht gerade in diesem Jahr ansteht, könnte auch das Gameplay verändert werden. Das Beispiel dafür wäre S.T.A.L.K.E.R.

Features wie ungeskriptete NPCs, Nahrungsaufnahme und die Möglichkeit zu Schlafen wurden im Endprodukt entfernt.

Features wie ungeskriptete NPCs, Nahrungsaufnahme und die Möglichkeit zu Schlafen wurden im Endprodukt entfernt.

Fortsetzungen (und Remakes) – Es gibt eine große Liste an Titeln welche ein Sequel verdient hätten. Eben so groß ist die der Spiele, welche jedes Jahr aufs Neue einen bekommen. Jeder sollte wissen was damit gemeint ist. Bekommen jedoch Titel aus der erstgenannten Liste eine Fortsetzung ist das Geheul meistens groß: „Warum ist Gameplayelement A nicht mehr drin? Warum implementieren sie Gameplayelement B, das passt doch gar nicht? Warum macht es ausgerechnet dieses Studio? Warum machen sie nicht einfach ein Remake?“. Meistens Schreien alle nach einem Sequel, und wenn er kommt schreien alle nach einem Remake. Kündigt jedoch Jemand ein Remake an, kritisiert man doch Einfallslosigkeit, die Profitgier und verlangt ein Sequel.

Schlimm endet es meistens wenn ein anderes Studio an einem Sequel oder Addon arbeitet.

Schlimm endet es meistens wenn ein anderes Studio an einem Sequel oder Addon arbeitet.

Reboot – Das Rebooten einer Franchise eröffnet einem Entwickler die Möglichkeit die bereits veröffentlichten Titel zu ignorieren. Die Reaktionen darauf, sind meist dieselben wie bei Ankündigungen eines erwarteten Sequels. Nur das die Mäuler öfter als bei Fortsetzungen und Remakes ruhig sind, da es eine Warnung ist, dass nichts mehr so sein könnte wie es bei den alten Teilen war. Reboot ist DAS Zauberwort, wenn die Story nicht mit den alten Teilen einer Serie zusammen passt und wenn sich der Titel anders spielt als die Vorgänger.

Eins der erfolgreichen Reboots.

Neue IPs – Seltene Spezies. Die Meinungen dazu sind meist gespalten. Wie stark, hängt meist vom Publisher oder vom Entwickler ab. Neue IPs von EA werden meist kritisch betrachtet, außer wenn BioWare am Werk ist. Das Gegenteil wäre wohl Valve, Bethesda und Blizzard, von denen wir aber wohl kaum eine neue IP im Rahmen der E3 bekommen.

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