Street Fighter: Assassin’s Fist [The Movie] – Review

Street Fighter: Assassin’s Fist [The Movie] – Review

Masterweit Review, Textbeitrag 27. März 2015 Comments

ReviewZugegeben, die Street Fighter Filme standen nie für besonders hohe Qualität. Aber vielleicht ist das über 20 Jahre nach dem ersten Film anders? Ob Street Fighter Assassin’s Fist so schlimm ist wie seine Vorgänger – lest selbst.

„Oh Mann, was zur Hölle ist da denn schiefgelaufen?“ – das haben wir uns bei nahezu allen Spieleverfilmungen der Geschichte gedacht. Geändert hat sich leider nichts, Far Cry, Street Fighter oder Hitman waren allesamt schlimme Filme. Vielleicht geht ja jetzt was mit dem Start einer neuen Filmreihe – Street Fighter: Assassin’s Fist.

Vorweg: Der neue Street Fighter ist ein filmisches Meisterwerk. Wunderschöne Landschaften, tolle unbekannte Schauspieler und überzeugende Kulissen und Effekte. Wenn Ryu und Ken durch den Wald joggen und sich an einem Fluss gegenseitig trainieren macht es Spaß zuzuschauen und es sieht toll aus. Die Farben sind satt und die Spezialeffekte wie z.B. bei einem Hadouken sehen authentisch aus und funktionieren einfach.

Im Grunde genommen ist das einzige Problem bei Assassin’s Fist die Story. Die ist nämlich so unglaublich schlecht, dass man in den knapp 150 Minuten schon nach 15 Minuten fragt, was jetzt noch kommt und wo der Film überhaupt hinwill. Und je länger der Film wird wird diese Frage trotzdem nicht beantwortet, da einfach nichts passiert. GARNICHTS. Null. Niente. Nada. Nix.

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Die Kuhköttelkette und der Typ der komischerweise aussieht wie Blanka. Was für ein Film…

Die Geschichte handelt von Ryu und Ken vor den Ereignissen der Street Fighters. Im Ansatz nicht schlecht, allerdings passiert in dem Dojo in dem die beiden trainieren nicht sonderlich viel. Irgendeine klassische Rachegeschichte vom Bruder vom Meister der beiden am Meister. Dann ist da noch so eine komische Frau von der keiner weiß woher sie denn auf einmal kommt (wir haben mit 3 Leuten geschaut, keiner hat verstanden woher sie kam), und irgendein Typ mit einer komischen Kuhköttelkette.

So schön dieser Film auch aussehen mag, es steckt nichts dahinter. Es ist so ein bisschen wie Transformers oder Fantastic Four, welche gut aussehen aber einfach nichts dahinter haben. Ich nenne es auch gerne das Megan-Fox-Syndrom. Es ist echt nicht gut. Das filmische Potenzial ist allerdings da, aber es wird einfach auf Basis der grauenvollen Storyline versiebt.

Wo der komplette Film auf ganzer Linie versagt, macht er doch einige coole Referenzen an die Spiele, so gibt es während einer Boxszene das Thema von Ken im Hintergrund zu hören, Blanka bekommt einen Auftritt und auch die klassischen Kämpfe zwischen Ryu und Ken sind durch Shoryuken und Hadouken auf ihre ganz eigene Art doch ganz spannend, besonders für Fans der Spiele.

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Ryu und Ken werden überraschenderweise von echt guten Schauspielern verkörpert.

Leider kommt es im ganzen Film genau zweimal zu einem solchen Kampf, sodass die lustigen Referenzen doch eher rar gesät sind. Wenigstens sind Ryu und Ken gut getroffen.

Zum Abschluss – Street Fighter: Assassin’s Fist ist ein Verbrechen am guten Storytelling. Ein filmisches Meisterwerk ist der Streifen zwar auch nicht, aber er ist immerhin ganz gut montiert und die Schauspieler sind gut. Aber weil das eine Reihe werden soll – Bitte nicht wieder.


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    One thought on “Street Fighter: Assassin’s Fist [The Movie] – Review

    1. DSee
      DSee

      Ich finde sie haben Akuma/Gouki ziemlich gut getroffen(aka „irgendein Typ mit einer komischen Kuhköttelkette“) !
      Es ist übrigens eine Mini-Serie die auf Spielfilmlänge zusammengefasst wurde. Die fortsetzung ist also Praktisch Staffel 2

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